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China nach dem US-Iran-Abkommen? The Economist: Nicht nur Pakistan handelte!

Publié le : 08/04/2026 - 15:41Modifié le : 08/04/2026 - 15:41
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China nach dem US-Iran-Abkommen? The Economist: Nicht nur Pakistan handelte!
© Agence France-Presse (AFP)

Pakistan wurde zum zentralen Vermittler des Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der genau zu dem Zeitpunkt erreicht wurde, als die Welt den Atem anhielt angesichts der Drohungen von Präsident Donald Trump, "eine ganze Zivilisation auszulöschen".

Doch es tauchen Fragen darüber auf, was das Abkommen wirklich ermöglicht hat: War es Pakistan mit seiner aktiven Diplomatie oder China, das heimlich im Hintergrund agierte, schreibt The Economist. Das angesehene Magazin betont, dass die Rolle Islamabads sichtbarer war, aber auch Peking könnte Einfluss gehabt haben. Präsident Donald Trump selbst verband in einem Beitrag auf Truth Social die Entscheidung für den Waffenstillstand direkt mit den Bemühungen Pakistans. Er sagte, er habe zugestimmt, die Angriffe auf den Iran zu stoppen, unter Berücksichtigung der Bitten von Premierminister Shehbaz Sharif und Marschall Asim Munir für die sichere Öffnung der Straße von Hormus.

Die Rolle des Vermittlers im Konflikt übernahm Pakistan erstmals am 26. März, als Außenminister Ishaq Dar bestätigte, dass sein Land versuche, indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu führen, und später wurde ein sichtbarer Schritt unternommen, als Premierminister Sharif Trump bat, die militärischen Aktionen um zwei Wochen zu verschieben und den Iran zu bitten, einen sicheren Durchgang in der Straße von Hormus zu erlauben. Der Beitrag in den sozialen Medien, der später überarbeitet wurde, entsprach dem zweiwöchigen Waffenstillstand, den Trump verkündete. In der Zwischenzeit erwähnte der amerikanische Präsident in seinem Kommentar kurz auch China als potenziell einflussreichen Faktor, obwohl es keine öffentlichen Details über sein Engagement gibt.

Die Chronologie der Ereignisse, so The Economist, zeigt zwei Rollen: China im Hintergrund und Pakistan als kontinuierlicher Vermittler. In der nächsten Gesprächsrunde könnte geklärt werden, welche Rolle entscheidend war. China ist einer der größten Abnehmer von iranischem Öl und ein Waffenstillstand hilft, dessen Zirkulation ununterbrochen aufrechtzuerhalten. Währenddessen stärkt Peking, das starke wirtschaftliche und strategische Beziehungen zum Iran unterhält, indem es die Verhandlungen auch im Hintergrund unterstützt, sein Image als verlässlicher globaler Akteur bei der Lösung von Konflikten.