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Deutschland fordert Rückführung der Syrer, Merz und al-Sharaa einig über Flüchtlinge

Publié le : 31/03/2026 - 13:32Modifié le : 31/03/2026 - 13:32
2 min
Deutschland fordert Rückführung der Syrer, Merz und al-Sharaa einig über Flüchtlinge
© Agence France-Presse (AFP)

Deutschland und Syrien haben sich darauf geeinigt, die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge zu beschleunigen, in einem Moment, in dem über 900.000 Syrer derzeit auf deutschem Boden leben. Bei dem Treffen in Berlin äußerten Bundeskanzler Friedrich Merz und der syrische Interimspräsident Ahmed al-Sharaa die Absicht, bis zu 80 Prozent von ihnen in den kommenden Jahren in ihre Heimat zurückzuführen.

Zu diesem Zweck wird eine gemeinsame Taskforce eingerichtet, die den Prozess koordinieren soll, während eine deutsche Delegation in den kommenden Tagen Syrien besuchen wird, um den Plan zu konkretisieren. Merz betonte, dass sich die Bedingungen in Syrien nach dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad und dem Ende des Bürgerkriegs erheblich verbessert haben und fügte hinzu, dass Asylanträge neu bewertet werden müssen. Seiner Meinung nach sollten diejenigen, die kein Aufenthaltsrecht mehr in Deutschland haben, das Land verlassen, insbesondere Personen, die gegen Gesetze verstoßen.

Auf der anderen Seite hat Deutschland auch finanzielle Unterstützung für Syrien zugesagt, mit rund 200 Millionen Euro für die Verbesserung der Infrastruktur, die Wasserversorgung und die wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch bleibt die Rückkehr der Flüchtlinge ein umstrittenes Thema. Kritiker bemängeln, dass Syrien weiterhin mit Unsicherheit, beschädigter Infrastruktur und einem Mangel an grundlegenden Versorgungsgütern konfrontiert ist, was Zweifel an den tatsächlichen Bedingungen für eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge aufwirft.