Deutschland schaut nach Indien: "gigantischer" Automarkt, "goldene" Chance für uns!

Deutsche Autohersteller sehen in Indien eine goldene Exportmöglichkeit. Für das Land mit über 1,45 Milliarden Einwohnern sind deutsche Autos auch ein Statussymbol, was ein weiterer Grund dafür ist, dass in Deutschland ein Handelsabkommen mit Indien und deutlich niedrigere Zölle mit Spannung erwartet werden.
Das bevölkerungsreichste Land der Welt entwickelt sich zunehmend zu einem Schlüsselmarkt für die globale Automobilindustrie. Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von sechs bis sieben Prozent und einer wachsenden Mittelschicht bietet Indien auch für deutsche Hersteller neue Möglichkeiten. Das neue Freihandelsabkommen zwischen Indien und der Europäischen Union sieht eine deutliche Senkung der Einfuhrzölle für importierte Fahrzeuge vor.
Diese sollen von bis zu 110 Prozent auf 40 Prozent und dann auf 10 Prozent sinken, bei einer Quote von 250.000 Fahrzeugen pro Jahr. Unterdessen werden die Steuern auf Fahrzeugteile schrittweise abgeschafft. Experten sagen, dass dies neue Perspektiven für die deutsche Industrie eröffnet, insbesondere für SUVs und leistungsstärkere Fahrzeuge, die für die Straßenverhältnisse in Indien geeignet sind. Es wird jedoch gewarnt, dass das Abkommen ein „zweischneidiges Schwert“ ist, da einige deutsche Hersteller bereits Fabriken in Indien haben und bewerten müssen, ob Exporte aus Europa rentabel sind.
Trotz des starken Wettbewerbs durch lokale, japanische und südkoreanische Hersteller bleiben Experten dennoch optimistisch, dass deutsche Hersteller noch Raum haben, sich auf dem indischen Markt neu zu positionieren, der weltweit immer wichtiger wird.


