Die USA prüfen die Suspendierung Spaniens in der NATO.

Das Pentagon analysiert Sanktionen gegen einige NATO-Verbündete, die angeblich die US-Operationen im Krieg gegen den Iran nicht unterstützt haben.
Laut einer internen E-Mail des Pentagons, die von Reuters zitiert wird, könnten diese Maßnahmen die Suspendierung Spaniens aus der Allianz und die Überprüfung der amerikanischen Haltung zu anderen politischen Fragen, einschließlich der Falklandinseln, umfassen.
Das Dokument drückt Unzufriedenheit darüber aus, dass einige NATO-Länder keinen Zugang, keine Basis und keine Flugerlaubnis für die US-Streitkräfte gewährt haben. Diese Rechte, bekannt als ABO, werden in der E-Mail als ein wesentlicher Bestandteil des Funktionierens der Allianz bezeichnet.
Laut einem anonymen US-Beamten werden die Optionen auf hoher Ebene diskutiert und beinhalten auch die Einschränkung der Rolle „problematischer“ Länder innerhalb der NATO-Strukturen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die NATO-Verbündeten wegen mangelnder Unterstützung kritisiert, insbesondere die Situation in der Straße von Hormus erwähnt und die Möglichkeit einer Überprüfung des amerikanischen Engagements in der Allianz offengelassen.
Insbesondere haben die USA ihren Unmut über Spanien geäußert, das die Nutzung seiner Basen für Operationen gegen den Iran verweigert hat. Dies hat zu Diskussionen über symbolische Maßnahmen wie die Suspendierung Spaniens aus der NATO geführt, obwohl die praktische Auswirkung einer solchen Maßnahme begrenzt wäre.
Laut dem Dokument ist das Ziel dieser Optionen, eine klare Botschaft zu senden, dass die NATO nicht als „Einbahnstraße“ funktionieren kann, bei der nur die USA die Hauptlast tragen.
Gleichzeitig haben US-Beamte auch einige europäische Verbündete für ihre Zurückhaltung kritisiert, sich an direkten militärischen Aktionen zu beteiligen, und betont, dass dies die Spannungen innerhalb der Allianz erhöht.
Das Dokument erwähnt auch die Möglichkeit, die amerikanische Haltung zu historischen und diplomatischen Fragen zu überdenken, einschließlich der Souveränität über die Falklandinseln, ein sensibles Thema zwischen Großbritannien und Argentinien.
In der Zwischenzeit haben US-Führer erklärt, dass die europäischen Verbündeten engagierter sein sollten, und argumentiert, dass der Mangel an Unterstützung in Krisensituationen die NATO als militärische Allianz schwächt.
Abschließend zielen diese Diskussionen laut US-Beamten darauf ab, die Beziehungen innerhalb der NATO neu zu gestalten und die gegenseitige Verantwortung der Mitgliedsländer im Falle zukünftiger Konflikte zu erhöhen.


