Erdogan ruft Trump an und bittet ihn, Gespräche mit Iran fortzusetzen; bietet Hilfe an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan führte ein Telefongespräch mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf eine Erklärung der Kommunikationsdirektion. In der Erklärung hieß es, der türkische Staatschef habe die "Bedeutung" der maximalen Intensivierung der Diplomatie inmitten der Spannungen im Nahen Osten betont und insbesondere seine Hoffnung auf die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zum Ausdruck gebracht. Erdoğan erklärte außerdem, dass das Gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka, das in diesem Monat zwischen der Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien unterzeichnet wurde, "eine starke Position zur Sicherung von Stabilität und regionaler Sicherheit darstellt", heißt es in der Erklärung. Der türkische Präsident sprach auch über Gaza und argumentierte, dass "in einer Zeit, in der das Ziel darin besteht, in die zweite Phase des Friedensprozesses überzugehen, es eine Zunahme der Aktionen der israelischen Regierung gegen die Palästinenser gegeben hat". Erdoğan fügte hinzu, dass die Türkei "weiterhin den nachhaltigen Frieden in der Region und die Bemühungen um den Wiederaufbau" des Gazastreifens unterstützen werde.


