Ex-CIA-Chef: Wenn Iran die Straße von Hormus kontrolliert, hat er den Krieg gewonnen!

Leon Panetta, ehemaliger CIA-Direktor und ehemaliger Verteidigungsminister der USA, bleibt skeptisch gegenüber dem neuen Abkommen mit dem Iran. Seiner Meinung nach versuchen beide Seiten, sich als Gewinner darzustellen, aber in Wirklichkeit gibt es noch kein echtes Abkommen, nur einen Verhandlungsrahmen mit vielen ungelösten Punkten. Für Panetta wäre der einzige wirkliche Erfolg für Washington, dass die USA die vollständige Kontrolle über das angereicherte iranische Uran erlangen und dass Teheran strenge internationale Inspektionen akzeptiert, um sicherzustellen, dass es in Zukunft keine Atomwaffen entwickelt. Er kritisiert auch die Tatsache, dass der Iran weiterhin die Kontrolle über die Straße von Hormus behält, einen lebenswichtigen Korridor für den globalen Energiemarkt. Seiner Meinung nach verschafft dies Teheran einen großen strategischen und verhandlungstechnischen Vorteil im Nahen Osten, während es für die USA einen bedeutenden Verlust darstellt. Laut Panetta, wenn der Iran weiterhin die Straße von Hormus kontrolliert, wird der wahre Gewinner des Abkommens Teheran sein. Die Kontrolle über diese lebenswichtige Handelsader des weltweiten Ölmarktes gibt dem Iran ein starkes Druckmittel und erhöht seinen Einfluss im Nahen Osten erheblich, während es für die USA eine strategische Niederlage bedeutet. Panetta argumentiert, dass Washington eine historische Gelegenheit verpasst hat, die Kontrolle über Hormus durch eine militärische Operation zu sichern, die den freien Öltransport garantieren und dem Iran eines der stärksten Druckmittel in der Region nehmen würde. Seine Botschaft ist klar: Ohne Kontrolle über das angereicherte Uran und ohne die Begrenzung des iranischen Einflusses in Hormus ist es zu früh, von einem amerikanischen diplomatischen Sieg zu sprechen.


