Frankreich und England verschärfen Maßnahmen im Ärmelkanal gegen Migranten in Schlauchbooten

Der Kampf gegen die illegale Migration war das Hauptthema des Gesprächs zwischen dem Premierminister des Vereinigten Königreichs, Andy Burnham, und dem Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron. Die beiden Führer einigten sich darauf, die Maßnahmen zu verstärken, um die Überfahrten mit kleinen Booten im Ärmelkanal weiter zu reduzieren.
Macron, der ein Treffen mit Burnham in der Downing Street abhielt, war der erste ausländische Staatschef, der den neuen britischen Premierminister seit dessen Amtsantritt im Juli besuchte. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen auch die Beziehungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union, die Ukraine sowie die Entwicklungen im Nahen Osten. In der offiziellen Mitteilung des Treffens erklärte die Downing Street, dass die beiden Führer sich einig seien, dass Fortschritte bei der Reduzierung der Überfahrten mit kleinen Booten erzielt worden seien, jedoch betonten, dass noch mehr getan werden müsse.
Burnham bezeichnete den Besuch Macrons als „sehr passend“ und nannte den französischen Präsidenten „den engsten Nachbarn und Freund“. „Dies zeigt, was Zusammenarbeit erreichen kann, so wie wir es auch in der Ukraine, bei den kleinen Booten und auch bei der Stärkung der Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU zeigen“, sagte Burnham.
Macron seinerseits sagte, dass die Beziehung zwischen den beiden Ländern „sehr stark“ sei und dass er mit „Bereitschaft und Engagement, sich anzunähern“ in London sei. Die beiden Führer diskutierten Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen London und Paris zu intensivieren, mit dem Ziel, die illegale Migration einzudämmen. Laut Downing Street wird die Zusammenarbeit mit Frankreich entscheidend sein, um die Zahl der Überfahrten weiter zu reduzieren.


