Hohe russische Offizielle in Nordkorea, Ziel: langfristiges Militärabkommen

Der russische Verteidigungsminister und der Vorsitzende der Staatsduma besuchen Nordkorea. Beide Länder wollen die militärische Zusammenarbeit auf eine stabile und langfristige Basis stellen.
Zwei hochrangige russische Politiker besuchten am Wochenende Nordkorea und weihten ein Denkmal für die nordkoreanischen Truppen ein, die im Kampf gegen die Ukraine ihr Leben verloren. Sie sprachen auch über ein neues Kooperationsabkommen im Verteidigungsbereich, das voraussichtlich bis 2031 dauern wird.
Die militärische, politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hat sich im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine intensiviert. Pjöngjang hat Moskau militärische Unterstützung angeboten, insbesondere um die ukrainischen Streitkräfte aus der russischen Grenzregion Kursk zurückzudrängen.
Im Juni 2024 unterzeichneten Moskau und Pjöngjang ein Abkommen über gegenseitigen Schutz während eines Treffens zwischen Kim Jong Un und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Pjöngjang.
Der russische Verteidigungsminister schätzt das neue MilitärabkommenDer russische Verteidigungsminister Andrei Belousov besucht Nordkorea und wird Gespräche mit Kim und anderen Beamten führen.
Belousov wird auch Treffen mit der nordkoreanischen Führung und hochrangigen Militärbeamten abhalten sowie an „Gedenkzeremonien und -aktivitäten“ in der Hauptstadt teilnehmen. Auf den von dem russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Fotos ist er zu sehen, wie er Kim umarmt. „Wir haben uns mit dem Verteidigungsministerium der DVRK darauf geeinigt, unsere militärische Zusammenarbeit auf eine stabile und langfristige Basis zu stellen“, sagte Belousov und verwendete die Initialen des offiziellen Namens Nordkoreas, Demokratische Volksrepublik Korea.
„Wir sind bereit, in diesem Jahr einen Plan für die russisch-koreanische militärische Zusammenarbeit für den Zeitraum 2027–2031 zu unterzeichnen“, sagte er in Gesprächen, an denen auch Verteidigungsminister No Kwang teilnahm. Der Vorsitzende der Duma bei der Gedenkzeremonie für die nordkoreanischen SoldatenAndrei Belousov verlieh auch militärische Auszeichnungen an nordkoreanische Soldaten, die gegen die ukrainischen Streitkräfte in der russischen Grenzregion Kursk gekämpft hatten, von der die Ukraine während einer Gegenoffensive einige Monate lang Teile eingenommen hatte.


