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Iran dämpft Hoffnungen: Kein Zeitplan für Abkommen mit USA, Verhandlungen noch fern vom Abschluss

Publié le : 25/05/2026 - 11:10Modifié le : 25/05/2026 - 11:10
2 min
Iran dämpft Hoffnungen: Kein Zeitplan für Abkommen mit USA, Verhandlungen noch fern vom Abschluss
© Agence France-Presse (AFP)

Iran hat erklärt, dass es keinen konkreten Zeitrahmen für den Abschluss eines möglichen Friedensabkommens mit den Vereinigten Staaten gibt, und damit die Erwartungen an eine baldige Einigung zwischen den beiden Ländern gedämpft.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Verhandlungen in einigen Fragen Fortschritte gemacht haben, bestritt jedoch, dass die Unterzeichnung des Abkommens kurz vor dem Abschluss stehe.

Laut Baqaei wurde durch pakistanische Vermittlung in einigen Punkten Konsens erzielt, aber es könne noch nicht von einem nahen Abkommen gesprochen werden. „Niemand kann behaupten, dass die Unterzeichnung eines Abkommens nahe ist“, erklärte er und betonte, dass viele Fragen noch offen bleiben.

Der iranische Sprecher fügte hinzu, dass der Fortgang des Prozesses hauptsächlich von der amerikanischen Seite abhängt, und deutete an, dass Teheran erwartet, dass Washington die Verantwortung für die nächsten Schritte übernimmt. Er kritisierte auch die Art und Weise, wie die öffentliche Kommunikation von der amerikanischen Seite geführt wird, und bezog sich dabei auf Erklärungen in sozialen Netzwerken.

Die Kommentare folgen auf Äußerungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der angedeutet hatte, dass ein Abkommen „sehr nahe“ sei, bevor er mehr Zeit für Verhandlungen forderte. Laut Teheran hilft die öffentliche Debatte über soziale Netzwerke dem diplomatischen Prozess nicht und lenkt die Aufmerksamkeit von den Hauptthemen ab.

Iran und die USA tauschen weiterhin öffentliche Erklärungen aus, während die Verhandlungen offen bleiben, ohne einen festgelegten Zeitrahmen für ein endgültiges Abkommen.