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Iran „kein weißer Rauch“: Keine Einigung nach Trumps Treffen zur Endlösung

Publié le : 30/05/2026 - 14:03Modifié le : 30/05/2026 - 14:03
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Iran „kein weißer Rauch“: Keine Einigung nach Trumps Treffen zur Endlösung
© Agence France-Presse (AFP)

Nach dem Treffen von Donald Trump mit seinen ranghöchsten Beamten zur endgültigen Entscheidung über einen Rahmen für die Verlängerung des Waffenstillstands mit dem Iran wurde keine Vereinbarung bekannt gegeben. Stattdessen endete das Treffen ohne Klarheit über die nächsten Schritte seiner Administration. Trump sagte, der Iran müsse akzeptieren, niemals Waffen oder Atombomben zu besitzen, dass die Straße von Hormus für „uneingeschränkten Schiffsverkehr in beide Richtungen“ wieder geöffnet werden müsse und dass jede in dieser Wasserstraße platzierte Mine „zerstört“ werden müsse. Das Treffen fand im Situation Room des Weißen Hauses statt, der für das Management großer Krisen genutzt wird. Zuvor hatte der Iran erklärt, dass er nicht über sein Atomprogramm verhandle, das er als rein zivil bezeichnet. „Präsident Trump will nur ein Abkommen erreichen, das gut für Amerika ist und seine roten Linien respektiert. Der Iran darf niemals Atomwaffen besitzen“, sagte ein Beamter des Weißen Hauses gegenüber CBS News, dem amerikanischen Partner der BBC. In einem Beitrag in den sozialen Medien am frühen Freitag erklärte der Präsident, dass er bereit sei, die amerikanische Seeblockade der Straße von Hormus aufzuheben, um den in dieser Wasserstraße blockierten Schiffen zu erlauben, „den Heimkehrprozess zu beginnen“. Er bestand auch darauf, dass der Iran den USA erlauben müsse, sein angereichertes Uran zu übernehmen und zu zerstören. Aber die iranische Nachrichtenagentur Fars sagte, dass Trumps jüngste Erklärungen eine „Mischung aus Wahrheit und Lügen“ seien. Laut ihr enthielt das Memorandum of Understanding keine Bestimmung zur Zerstörung von Nuklearmaterialien. In der Zwischenzeit sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, dem staatlichen Fernsehen, dass das Land „auf die Beendigung des Krieges konzentriert sei und es keine Verhandlungen über die Atomfrage gebe“. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erwähnte die Möglichkeit, dass die USA die Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen könnten, aber auch dies fand in Teheran wenig Anklang.