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„Israel darf sich nicht mit der Türkei anlegen“, Ex-Premier Ehud Barak: Netanyahu ist entgleist!

Publié le : 20/08/2026 - 13:24Modifié le : 20/08/2026 - 13:24
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„Israel darf sich nicht mit der Türkei anlegen“, Ex-Premier Ehud Barak: Netanyahu ist entgleist!
© Agence France-Presse (AFP)

Die absichtliche Eskalation der Spannungen mit der Türkei ist nicht nur eine unüberlegte Handlung, es ist eine Dummheit, erklärte der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak, der seinen Nachfolger Benjamin Netanjahu nicht mit Kritik verschonte.

Seiner Meinung nach geben Netanjahus Handlungen „einen starken politischen Antrieb“ in Richtung Wahlen, indem sie eine Reihe von Sicherheitsspannungen schaffen, die in der Öffentlichkeit Angst auslösen könnten. Die Türkei ist weder „der Iran noch Assads Syrien“ und die Probleme mit Ankara könnten durch Diplomatie gelöst werden, betonte er.

„Es gibt kein strategisches Problem mit der Türkei, das nicht gelöst, gemildert oder langfristig durch diskrete, mit den USA koordinierte Kontakte sowie durch amerikanischen Einfluss in der Türkei und Syrien verschoben werden könnte. Netanjahu ist völlig aus der Spur geraten“, sagte Barak.

Der ehemalige israelische Premierminister argumentierte, dass Netanjahu nicht auf die Sicherheit Israels konzentriert sei, sondern auf sein politisches Überleben, und verglich ihn mit „einem Spieler, der vom Glück besessen ist“.

„Sein unüberlegtes Verhalten alarmiert zutiefst unsere wenigen verbliebenen Verbündeten und Freunde weltweit und in der Region“, warnte Barak.