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Krieg im Iran trifft die USA hart: 14 US-Soldaten tot, 400 verletzt

Publié le : 27/07/2026 - 12:05Modifié le : 27/07/2026 - 12:05
2 min
Krieg im Iran trifft die USA hart: 14 US-Soldaten tot, 400 verletzt
© Agence France-Presse (AFP)

Das Pentagon hat die offizielle Bilanz der Opfer des Krieges mit dem Iran überprüft und die Zahl der getöteten und verwundeten amerikanischen Soldaten während des Konflikts aktualisiert.

Laut den neuesten Zahlen des US-Verteidigungsministeriums wurden 14 Mitglieder der amerikanischen Streitkräfte getötet und über 400 verwundet. Das Pentagon hat diese Zahlen jedoch in den letzten Wochen mehrfach geändert, was Kritik an der Art und Weise ausgelöst hat, wie Verletzungen im Kampf klassifiziert und gemeldet werden. Die Angelegenheit hat auch deshalb Aufmerksamkeit erregt, weil das Verteidigungsministerium nur wenige öffentliche Informationen über den Konflikt bereitgestellt hat. In einem Interview mit der Zeitung The Guardian kritisierte der ehemalige US-Verteidigungsminister und ehemalige CIA-Direktor Leon Panetta die Art und Weise, wie das Pentagon über die Opfer berichtet hat, und warf der Regierung vor, der Öffentlichkeit kein vollständiges Bild der menschlichen Kosten des Krieges zu geben. Panetta sagte, es habe „einen bewussten Versuch gegeben, den amerikanischen Bürgern Informationen vorzuenthalten“, und bezeichnete dies als „eine beschämende Herangehensweise“ an die Information der Öffentlichkeit über die Folgen des Krieges. Letzte Woche gab das Pentagon bekannt, dass etwa 100 amerikanische Soldaten bei den Vergeltungsangriffen des Iran nach dem Waffenstillstand verletzt wurden. Ihm zufolge kehrten etwa 96 Prozent von ihnen nach ambulanter Behandlung in den Dienst zurück und wurden daher nicht offiziell als verwundet gemäß den Meldekriterien des Pentagon klassifiziert. Das Verteidigungsministerium gibt an, die Opferbilanz weiterhin zu überprüfen, bis zusätzliche medizinische Bewertungen abgeschlossen sind.