Maduro reagiert erstmals nach US-Inhaftierung: Mir geht es gut, ich bleibe stark

Der ehemalige Präsident Venezuelas, Nicolas Maduro, hat zum ersten Mal seit seiner Verhaftung und der seiner Ehefrau, Cilia Flores, durch amerikanische Kräfte reagiert.
In einem auf dem sozialen Netzwerk 'X' veröffentlichten Beitrag betonte Maduro, dass er und seine Frau "unerschütterlich" und "ruhig" seien und fügte hinzu, dass sie Kraft und Unterstützung vom venezolanischen Volk sowie von denen erhalten, die noch an die Sache glauben, die er vertritt.
In seiner Nachricht, die von einer unklaren Quelle im Namen von Maduro verbreitet wurde, schreibt er: "Uns geht es gut, unerschütterlich, ruhig und wir beten ständig." Dieser Beitrag hat Spekulationen darüber ausgelöst, wer die Nachricht verbreitet haben könnte, da Maduro und seine Ehefrau laut den verfügbaren Informationen seit mehr als drei Monaten im Gefängnis sind, ohne direkten Zugang zum Internet zu haben und keine Informationen von außen erhalten können.
Nach ihrer Verhaftung wurden beide in einem Bundesgefängnis in Brooklyn, USA, festgehalten, wo sie mit schweren strafrechtlichen Anklagen konfrontiert sind, die von den amerikanischen Behörden erhoben wurden und Verbindungen zum internationalen Drogenhandel beinhalten.
Die amerikanischen Behörden haben Anklagen wegen direkter Verbindungen von Maduro und Flores zu Drogenkartellen in Lateinamerika erhoben, und sie werden beschuldigt, diesen Gruppen geholfen zu haben, Betäubungsmittel durch die Vereinigten Staaten zu schmuggeln, wodurch ihr Einfluss auf den internationalen Drogenhandel gestärkt wurde.
Nach den Anklagen hat Maduro eine harte Haltung gegenüber den Vereinigten Staaten eingenommen und Washington der Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes beschuldigt.


