Märkte erschüttert vom Krieg mit Iran: Börsen fallen, Öl über 100 Dollar

Die internationalen Finanzmärkte sind von starken Schwankungen betroffen, während der Krieg mit dem Iran die globale wirtschaftliche Unsicherheit hoch hält. Zunächst reagierten die Investoren positiv auf Berichte, dass Donald Trump bereit sei, den Krieg zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus geschlossen bliebe. Doch der Optimismus währte nur kurz.
Unklare Aussagen aus dem Weißen Haus ließen die Angst auf den Märkten zurückkehren. Laut Berichten hat der amerikanische Präsident auf eine sofortige Wiedereröffnung von Hormus verzichtet, da dies den Konflikt über den von ihm vorgesehenen Zeitraum von vier bis sechs Wochen hinaus verlängern würde. Der Fokus, so die Beamten, werde auf dem Angriff auf die Raketen- und Marinekapazitäten des Iran liegen, bevor der diplomatische Druck erhöht wird.
Gleichzeitig hat Trump gedroht, die Insel Kharg, den Hauptknotenpunkt der iranischen Ölexporte, sowie Kraftwerke und Wasseranlagen anzugreifen, falls keine Einigung erzielt wird. Infolgedessen schlossen die meisten asiatischen Börsen den Tag im Minus, während der Ölpreis, obwohl er schwankt, über 100 Dollar pro Barrel bleibt. Analysten warnen, dass die Hauptfrage jetzt nicht mehr ist, wie hoch das Öl steigen wird, sondern wie lange die hohen Energiekosten das Wirtschaftswachstum und den Konsum weltweit beeinträchtigen werden.


