Meloni: „Wir gehen nicht in die Straße von Hormus“ – militärisches Eingreifen = Konfliktbeteiligung

Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat erklärt, dass ihr Land nicht plant, militärisch in der Straße von Hormus zu intervenieren, und betonte, dass ein solcher Schritt eine tiefere Verwicklung in den Nahostkonflikt bedeuten würde.
In einem Interview in der Fernsehsendung Quarta Repubblica auf Rete 4 äußerte Meloni, dass Italien derzeit die Marineoperation "Operation Aspides" im Roten Meer verstärken könne.
"Heute können wir die Mission Aspides verstärken, also sprechen wir über das Rote Meer. Was die Straße von Hormus betrifft, ist die Situation komplizierter, da dies einen Schritt in Richtung einer Beteiligung am Konflikt bedeuten würde", erklärte sie.
Die Premierministerin betonte jedoch, dass es für Italien von wesentlicher Bedeutung bleibt, die Freiheit der Schifffahrt auf internationalen Seewegen zu gewährleisten, ein Thema, das ihrer Meinung nach auch mit internationalen Partnern besprochen wurde.


