Merz: Amerikaner müssen die Demokratie in Europa nicht retten

Der deutsche Kanzler Olaf Merz hat erklärt, dass die Vereinigten Staaten nicht eingreifen müssen, um die Demokratie in Europa zu "retten".
Er äußerte sich so, als er die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA kommentierte, die kürzlich vom Weißen Haus veröffentlicht wurde.
"Ich sehe keine Notwendigkeit, dass die Amerikaner jetzt eingreifen, um die Demokratie in Europa zu retten. Wenn die Demokratie gerettet werden müsste, würden wir diese Angelegenheit selbst regeln", sagte der deutsche Führer und betonte die Unabhängigkeit und die Fähigkeit Europas, seine demokratischen Systeme zu schützen, berichtet man.
Der deutsche Kanzler betonte auch, dass Isolation nicht im Interesse der USA sei und dass internationale Zusammenarbeit weiterhin von entscheidender Bedeutung bleibe.
"Sie brauchen Partner in der Welt, und einer dieser Partner kann Europa sein. Und wenn Sie keinen gemeinsamen Nenner mit Europa finden können, machen Sie zumindest Deutschland zu Ihrem Partner", fügte er während eines Besuchs in Rheinland-Pfalz hinzu.
Die Erklärung von Merz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die transatlantischen Beziehungen genau geprüft werden, angesichts globaler Herausforderungen und internationaler politischer Spannungen.
Er scheint die Idee zu fördern, dass Europa die Fähigkeit und Verantwortung hat, sich selbst zu verteidigen, während die Vereinigten Staaten eine unterstützende, aber nicht unbedingt rettende Rolle spielen können.


