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NATO erwischt russisches U-Boot bei Svalbard, Verdacht auf Sabotage an Seekabeln

Veröffentlicht am 11.09.2026 - 10:111 Min.
NATO erwischt russisches U-Boot bei Svalbard, Verdacht auf Sabotage an Seekabeln
© Agence France-Presse (AFP)

Eine ungewöhnliche russische Operation in den Gewässern nahe des norwegischen Archipels Svalbard hat neue Bedenken hinsichtlich der Sicherheit kritischer Unterwasserinfrastruktur in Europa aufgeworfen. Laut Reuters, unter Berufung auf westliche Sicherheitsquellen, sollen russische Spezial-U-Boote in diesem Frühjahr Übungen durchgeführt haben, die mit der Sabotage von Tiefseekommunikationskabeln in Verbindung stehen. Die Operation wurde von Norwegen, den Vereinigten Staaten und Großbritannien beobachtet, während NATO-Streitkräfte die Bewegungen der russischen Einheiten verfolgten, die sich anschließend aus dem Gebiet zurückzogen.

Die Besorgnis bezieht sich auf zwei Glasfaserkabel, die etwa 1.400 Kilometer lang sind und Svalbard mit dem norwegischen Festland verbinden und große Mengen an Satellitendaten übertragen. Laut den im Bericht zitierten Quellen könnte die von den russischen Einheiten verwendete Technologie darauf abzielen, die Kabel zu beschädigen, ohne große Explosionen zu verursachen, die sofort von seismischen Überwachungssystemen erkannt würden.

An den Übungen sollen auch Einheiten der GUGI, der russischen Hauptdirektion für Tiefseeforschung, beteiligt gewesen sein, eine spezialisierte Struktur, die außerhalb des üblichen Marinekommandos operiert.