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NATO investiert 37 Milliarden Pfund in neue Raketen! Europa rüstet sich gegen die Bedrohungen

Publié le : 08/07/2026 - 13:16Modifié le : 08/07/2026 - 13:16
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NATO investiert 37 Milliarden Pfund in neue Raketen! Europa rüstet sich gegen die Bedrohungen
© Agence France-Presse (AFP)

Die NATO-Verbündeten haben eine Investition von über 37 Milliarden Pfund für die Entwicklung einer neuen Langstreckenrakete angekündigt, die darauf abzielt, Europas Verteidigung angesichts wachsender Bedrohungen zu stärken.

Das Projekt, genannt Deep Precision Strike, wird von 12 Ländern über die nächsten 10 Jahre finanziert. Es wurde auf dem NATO-Gipfel in Ankara vorgestellt.

Laut britischen Behörden wird die neue Rakete in der Lage sein, militärische Ziele mit hoher Präzision in einer Entfernung von etwa 300 Kilometern zu treffen, mit dem Potenzial, dass die Reichweite in Zukunft auf etwa 2.000 Kilometer erweitert wird.

Der britische Premierminister Keir Starmer sagte, die Initiative werde die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Verbündeten stärken und die NATO besser in die Lage versetzen, sich den Sicherheitsherausforderungen der kommenden Jahre zu stellen. Das neue System wird jedoch voraussichtlich erst in den 2030er Jahren einsatzbereit sein.

Die britische Regierung betonte, dass die Bedrohung durch Russland hoch bleibe, und gab bekannt, dass NATO-Flugzeuge über 700 Mal aufgestiegen sind, um russische Flugzeuge in der Nähe des Luftraums der Allianz zu überwachen, während die russische militärische Aktivität in der Nähe britischer Gewässer um 30 % zugenommen hat.

Auch die britische Außenministerin Yvette Cooper erklärte, dass das neue System der NATO die Möglichkeit geben werde, strategische Ziele und logistische Zentren zu treffen, wodurch die Abschreckungsfähigkeit der Allianz erhöht werde.

Unterdessen forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verbündeten auf, die Lieferung von Luftverteidigungssystemen an die Ukraine zu beschleunigen, während Russland seine intensiven Angriffe fortsetzt.

Der Kreml erklärte derweil, dass er den NATO-Gipfel genau verfolgen werde. Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass keine neue Waffe Russland daran hindern werde, die militärischen Operationen in der Ukraine fortzusetzen, bis seine Ziele erreicht sind, und fügte hinzu, dass Moskau eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts bevorzuge.