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Neue Wendung Trumps: kündigt Verlegung von 5.000 US-Soldaten nach Polen an

Publié le : 22/05/2026 - 10:53Modifié le : 22/05/2026 - 10:53
2 min
Neue Wendung Trumps: kündigt Verlegung von 5.000 US-Soldaten nach Polen an
© Agence France-Presse (AFP)

Der amerikanische Präsident Donald Trump kündigte an, dass die USA 5000 zusätzliche Truppen nach Polen entsenden werden, nur sieben Tage nachdem das Pentagon die zuvor geplante Verlegung von 4000 Soldaten abgesagt hatte.

Trump erklärte über das Netzwerk Truth Social, dass die Entscheidung aufgrund seiner Beziehungen zum polnischen Präsidenten Karol Nawrocki getroffen wurde, den er während der Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr unterstützt hatte.

Er klärte nicht, ob es sich um dasselbe zuvor geplante Kontingent handelt oder um eine völlig neue Operation.

Das Weiße Haus hatte in den letzten Wochen signalisiert, dass es beabsichtigt, die amerikanische Militärpräsenz in Europa im Rahmen der „America First“-Politik zu reduzieren.

Anfang dieses Monats hatte Washington auch den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt, nach Auseinandersetzungen zwischen Trump und dem deutschen Kanzler Friedrich Merz in Bezug auf den Krieg gegen den Iran.

Es ist noch unklar, ob die Truppen, die nach Polen entsandt werden, Teil der Kräfte sind, die aus Deutschland abgezogen werden, oder ob sie aus anderen amerikanischen Einheiten kommen. Trump hatte zuvor die NATO-Verbündeten kritisiert und ihnen vorgeworfen, keine größere Last im Umgang mit dem Iran und den Spannungen um die Straße von Hormus zu übernehmen.

Die Außenminister der NATO-Länder werden voraussichtlich in Schweden zusammentreffen, wo auch der amerikanische Außenminister Marco Rubio teilnehmen wird. Erwartungsgemäß wird er fordern, dass die europäischen Partner innerhalb der Allianz mehr Verantwortung übernehmen.

Trumps Ankündigung kommt nur eine Woche, nachdem das amerikanische Kriegsministerium die Entsendung von 4000 Soldaten nach Polen unerwartet ausgesetzt hatte. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte anschließend, dass es sich nur um eine „vorübergehende Verzögerung“ handele und dass die USA weiterhin eine starke militärische Präsenz in Polen aufrechterhalten werden.