Regime im Iran droht Protestierenden mit Hinrichtungen und Massenerschießungen

Der Teheraner Staatsanwalt, Ali Salehi, sagte, dass Teilnehmer an Unruhen, die Staatseigentum beschädigen oder mit Sicherheitskräften zusammenstoßen, mit der Todesstrafe rechnen müssen.
Der Justizchef im Iran, Gholam-Hossein Mohseni-Ejei, versprach strenge Strafen ohne jegliche Gnade.
Der Anlass war die Ermordung des Staatsanwalts der Stadt Esfarayen, Ali Akbar Hosseinzadeh, und mehrerer Sicherheitsbeamter. Die Behörden behaupten, das Büro des Staatsanwalts sei von Demonstranten in Brand gesteckt worden.
Iranische Medien berichten auch über den Tod von Polizeibeamten und Mitgliedern der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) in Teheran, Qom und Kermanshah.
Das Ministerium für Nachrichtendienste hat die Bürger aufgefordert, "Saboteure und Söldner der Vereinigten Staaten und des zionistischen Regimes" zu melden.
Das Staatsfernsehen warnte separat, dass jeder, der abends auf die Straße geht, erschossen wird.
Der iranische Kronprinz, Reza Pahlavi, hat den amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, aufgefordert, in die Situation im Iran einzugreifen.


