Russland startet neue Angriffe in der Ukraine, fünf Opfer

Mindestens fünf Personen sind bei den jüngsten russischen Angriffen in der Ukraine ums Leben gekommen, während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt hat, dass er sehr positive Gespräche mit den amerikanischen Gesandten geführt hat, um die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges wiederzubeleben.
Laut ukrainischen Behörden wurden eine schwangere Frau und zwei weitere Personen bei nächtlichen Raketenangriffen in der nordöstlichen Region Charkiw getötet. Sechs weitere Personen wurden verletzt, während Wohngebäude und Geschäfte in der Stadt Tschuhujiw beschädigt wurden. In der Stadt Charkiw verletzte ein Drohnenangriff 16 Personen, darunter auch Kinder, und verursachte Brände in Gebäuden sowie erhebliche Schäden an Fahrzeugen.
Unterdessen wurden in der östlichen Region Donezk zwei Personen in Bilozerske und Druschkiwka getötet, während 11 weitere in Slowjansk und Schabelkiwka verletzt wurden. Die Angriffe ereignen sich in einer Zeit, in der die Ukraine die Gegenangriffe mit Drohnen auf Energie- und Ölanlagen auf russischem Territorium verstärkt hat, während Russland die Luftangriffe auf ukrainische Städte intensiviert hat. Die Lage vor Ort bleibt angespannt, und die zivilen Opferzahlen steigen auf beiden Seiten weiter an.
Selenskyj gab bekannt, dass er ein sehr konstruktives Telefongespräch mit den amerikanischen Gesandten Steve Uitkoff und Jared Kushner geführt habe. Er sagte, dass beide Seiten bereit seien, in den kommenden Wochen intensiv zusammenzuarbeiten, um die Diplomatie wiederzubeleben, die darauf abzielt, den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden. Laut Selenskyj bleibt der Friedensprozess in Europa trotz der internationalen Aufmerksamkeit für die Entwicklungen im Nahen Osten und die Spannungen mit dem Iran eine wichtige Priorität.
Der ukrainische Präsident machte diese Bemerkungen nach einem Besuch in London, wo er sich mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Kanzler Friedrich Merz traf. Die drei europäischen Führer bekräftigten ihre unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine und erklärten, dass sie ihre Bemühungen bei den kommenden Gipfeltreffen der G7, der NATO und der Koalition der Willigen koordinieren werden, um den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen und die militärische Unterstützung für Kiew zu verstärken.


