Sanktionen bringen Iran auf die Knie, US-Beamte: Sie treffen härter als Bomben

Die Wirtschaftssanktionen fügen dem Iran größeren Schaden zu als militärische Angriffe, schätzen amerikanische Beamte und beziehen sich dabei auf Geheimdienstanalysen, die von einer deutlichen Verschlechterung der finanziellen Lage im Land sprechen.
Laut Quellen stehen die iranischen Behörden vor einem erheblichen Mangel an Mitteln, während die Sicherung finanzieller Ressourcen zur obersten Priorität des Regimes geworden ist. "Die Iraner wollen die Bombardierungen stoppen und sie wollen Geld. Aber in dieser Reihenfolge wollen sie zuerst Geld", sagte ein amerikanischer Beamter. Die Einschätzungen der amerikanischen Geheimdienste zeigen, dass Teheran Schwierigkeiten hat, die staatlichen Subventionen und die Treibstoffversorgung zu finanzieren. Außerdem besteht die Sorge, dass die Bürger eilig ihre Ersparnisse von den Banken abheben könnten, was den Druck auf das Finanzsystem erhöht.
In der Zwischenzeit ist der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran in den sechsten Monat eingetreten, obwohl seit vier Nächten keine direkten Angriffe zwischen den beiden Ländern registriert wurden. In diesem Klima erklärte der amerikanische Präsident Donald Trump, dass Teheran an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. "Der Iran spricht mit uns über den Abschluss eines Abkommens. Es finden sehr freundliche Verhandlungen statt und wir werden sehen, wie sie verlaufen", äußerte sich Trump.


