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Schweiz meldet einen Hantavirus-Fall

Publié le : 06/05/2026 - 18:45Modifié le : 06/05/2026 - 18:45
2 min
Schweiz meldet einen Hantavirus-Fall
© Agence France-Presse (AFP)

Die Schweizer Behörden haben einen Fall von Hantavirus-Infektion bei einem Passagier des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius bestätigt, der sich in einem Krankenhaus in Zürich befindet, wo er derzeit medizinisch behandelt wird.

Laut der Mitteilung reagierte der Passagier auf eine Informations-E-Mail des Schiffsbetreibers über einen Gesundheitsvorfall an Bord, woraufhin er sich selbst bei den Gesundheitsbehörden in der Schweiz meldete.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass sie gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften mit den zuständigen Institutionen mehrerer Länder zusammenarbeitet, um die internationale Kontaktverfolgung durchzuführen.

Ziel ist es, Personen zu identifizieren, die dem Virus ausgesetzt gewesen sein könnten, und die weitere Verbreitung zu verhindern.

Es wurde bestätigt, dass es sich um das Andes-Hantavirus handelt, wobei die Identifizierung vom Nationalen Institut für Infektionskrankheiten in Südafrika und dem Universitätsspital Genf durchgeführt wurde.

An der Reaktion auf diesen Gesundheitsfall waren auch andere internationale Institutionen beteiligt, darunter das Institut Pasteur in Dakar (Senegal) und die Nationale Verwaltung der Labors und Gesundheitsinstitute Argentiniens.

Nach den neuesten Daten bis zum 6. Mai wurden insgesamt acht Fälle registriert, von denen drei im Labor als Hantavirus bestätigt wurden.

Die WHO hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit den Staaten fortzusetzen, um den Passagieren, der Besatzung und den Kontakten rechtzeitig Informationen und Unterstützung bereitzustellen, um die Gesundheit zu schützen und die weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.