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Sprengsätze in Serbien schüren regionale Spannungen; Ukraine bestreitet jede Beteiligung

Publié le : 06/04/2026 - 14:03Modifié le : 06/04/2026 - 14:03
2 min
Sprengsätze in Serbien schüren regionale Spannungen; Ukraine bestreitet jede Beteiligung
© Agence France-Presse (AFP)

Kiew lehnt kategorisch jede Verbindung mit dem Vorfall der in der Nähe der TurkStream-Pipeline in Serbien gefundenen Sprengstoffe ab. Dies wurde über "X" vom Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhii Tykhyi, nach den Anschuldigungen aus Budapest bekannt gegeben.

"Die Ukraine hat keinerlei Verbindung. Es könnte Teil der massiven Einmischung Moskaus in die ungarischen Wahlen sein", fügte er hinzu.

Erinnern wir uns, dass die Führer Serbiens und Ungarns am Sonntag, dem 5. April, bekannt gaben, dass in der Nähe einer Gaspipeline in Serbien, die russisches Gas nach Ungarn transportiert, Sprengstoffe entdeckt wurden.

Der serbische Präsident, Aleksandar Vučić, erklärte, dass die zuständigen Einheiten ein Sprengmittel mit großer Sprengkraft gefunden haben. Ihm zufolge wurden in der Region Kanjiža, im Norden des Landes, nur wenige hundert Meter von der Pipeline entfernt, zwei große Pakete mit Sprengstoff und Zündern entdeckt.

Auf der anderen Seite berief der ungarische Premierminister, Viktor Orbán, den Verteidigungsrat ein, um die Situation zu besprechen. Er äußerte, dass laut den verfügbaren Informationen ein geplanter Sabotageakt vermutet wird, ohne weitere Details oder konkrete Beweise zu liefern.

Die Pipeline verläuft durch Bulgarien und Serbien und verbindet Ungarn mit dem russischen Gas, das unter dem Schwarzen Meer in die Türkei transportiert wird.

Orbán erklärte, dass die Ukraine seit Jahren versucht, die Versorgung Europas mit russischer Energie zu unterbrechen, jedoch ohne direkt eine Partei für den Vorfall zu beschuldigen.