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Sturm zerstört Häfen, „Harry“ trifft Italien, Spanien und Malta schwer

Publié le : 22/01/2026 - 13:42Modifié le : 22/01/2026 - 13:42
2 min
Sturm zerstört Häfen, „Harry“ trifft Italien, Spanien und Malta schwer
© Agence France-Presse (AFP)

Das extreme Wetter, verursacht durch den Mittelmeerzyklon "Harry", hat Süditalien zwischen dem 20. und 21. Januar 2026 schwer getroffen, insbesondere Sizilien, Kalabrien und Sardinien. Das Phänomen wurde von starken Schirokko-Winden mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, Wellen von bis zu 10 Metern und intensiven Regenfällen begleitet, mit über 300 Millimetern in einigen Gebieten.

Infolgedessen wurden Straßen-, Eisenbahn-, Schiffsverkehrsnetze und Flughäfen teilweise oder vollständig lahmgelegt. In Italien wurden keine Opfer gemeldet, aber die Behörden evakuierten etwa 190 Personen in Sizilien und 150 in Sardinien. Die Schäden allein in Sizilien werden auf über 500 Millionen Euro geschätzt. Die schwerste Situation wurde auf den Straßen verzeichnet, wo Überschwemmungen, Erdrutsche und umgestürzte Bäume dutzende Achsen blockierten. Auf Sizilien wurde der Verkehr auf der Staatsstraße SS 114 entlang der ionischen Küste unterbrochen, was die Verbindungen zwischen Messina, Catania und Syrakus beeinträchtigte. Auch in Kalabrien gab es ernsthafte Probleme, insbesondere auf der Achse SS 106, während auf Sardinien die Hauptküstenstraße zwischen Cagliari und Capoterra gesperrt wurde. Der Eisenbahnverkehr erlitt auf Sizilien große Unterbrechungen, da der Sturm die Infrastruktur im Hauptbahnhof von Catania beschädigte, was zur Annullierung vieler Hauptlinien führte. In Kalabrien gab es Reduzierungen und lange Verzögerungen, während auf Sardinien der Eisenbahnverkehr schneller zur Normalität zurückkehrte. Der Schiffsverkehr wurde fast vollständig zu den kleinen Inseln wie den Äolischen Inseln, den Ägadischen Inseln und Pantelleria ausgesetzt, was zu Isolation und Versorgungsproblemen führte. In der Zwischenzeit wurde der Hafen von Gioia Tauro vorübergehend wegen starker Winde geschlossen, mit Auswirkungen auf die Logistikketten. Auch die Flughäfen hatten mit Annullierungen und Umleitungen von Flügen zu kämpfen, insbesondere in Catania, Palermo und Reggio Calabria.