Tragödie in Österreich: fünf Skifahrer innerhalb weniger Stunden von Lawinen getötet
Fünf Skifahrer sind in zwei Lawinen im Salzburger Pongau in Westösterreich ums Leben gekommen, so die Behörden.
"Diese Tragödie zeigt schmerzlich, wie ernst die aktuelle Lawinensituation ist", sagte Gerhard Kremser, Leiter des Bezirksrettungsdienstes Pongau, und wies auf die "klaren und wiederholten Warnungen" vor der Lawinengefahr hin.
Vier Rettungshubschrauber, Bergrettungsteams und Hunde des Roten Kreuzes sowie ein Kriseninterventionsteam wurden umgehend zum Einsatzort entsandt.
Die Behörden sagen, dass auch andere Lawinen in der Region registriert wurden, die glücklicherweise keine Opfer gefordert haben.
"Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Familien. Diese Tragödie zeigt schmerzlich, wie ernst die aktuelle Lawinensituation ist", fügte Kremser hinzu.
Lawinen in der Region sind zu dieser Jahreszeit ein regelmäßiges Phänomen.
Am Dienstag wurde ein 13-jähriger Junge getötet, nachdem er von einer Lawine erfasst wurde, während er Ski fuhr.
Ein 58-jähriger Skifahrer wurde vor einer Woche bei einem ähnlichen Vorfall getötet.
Die Behörden appellieren an die Skifahrer, Vorsicht walten zu lassen und die offiziellen Ratschläge und Wetterwarnungen zu befolgen, um das Risiko schwerer Verletzungen oder Todesfälle zu vermeiden.


