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USA: 10.000 zusätzliche Truppen im Iran / WP: Trump will Iran auspressen, maximaler Druck

Publié le : 15/04/2026 - 14:13Modifié le : 15/04/2026 - 14:13
2 min
USA: 10.000 zusätzliche Truppen im Iran / WP: Trump will Iran auspressen, maximaler Druck
© Agence France-Presse (AFP)

Die USA erhöht ihre militärische Präsenz im Nahen Osten, während der zweiwöchige Waffenstillstand sich dem Ablaufdatum am 22. April nähert. Das Pentagon stationiert etwa 10.000 zusätzliche Truppen, darunter 6.000 Soldaten an Bord der USS George H.W. Bush und 4.200 mit der Boxer Amphibious Ready Group und der 11. Marine Expeditionary Unit. Diese Verstärkung wird dem US-Zentralkommando drei Flugzeugträger in der Region zur Verfügung stellen und eine breite Palette von Angriffsoptionen bieten, falls die von Vizepräsident JD Vance geführten Verhandlungen keine Einigung über das iranische Atomprogramm und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielen. Um maximalen wirtschaftlichen Druck auszuüben, hat Trump eine Seeblockade der iranischen Häfen verhängt, wobei viele Kriegsschiffe derzeit Tanker im Golf von Oman und im Arabischen Meer aufhalten. Während der Präsident Optimismus geäußert hat, dass der Krieg kurz vor dem Ende steht, hat er Warnungen ausgesprochen, dass jede Einmischung in die Blockade mit sofortiger und brutaler Gewalt beantwortet wird. Neben den maritimen Manövern sollen US-Beamte Berichten zufolge auch die Möglichkeit von riskanten Bodenoperationen prüfen, einschließlich Spezialeinsätzen zur Beschlagnahmung von Nuklearmaterial und einer möglichen Invasion strategischer iranischer Inseln oder Ölexportanlagen wie der Insel Kharg. Militäranalysten warnen, dass diese Manöver zwar erheblichen Einfluss bieten, aber auch große Risiken bergen. Die maritimen Operationen und möglichen Bodeneinmärsche könnten zu erheblichen amerikanischen Verlusten führen. Die Administration behauptet, dass die Beibehaltung aller militärischen Optionen auf dem Tisch der einzige Weg ist, um Teheran zu zwingen, eine akzeptable Vereinbarung zu treffen, bevor der derzeit fragile Frieden zerbricht.