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Verzögerungen bei Sanktionen gegen Russland 'Versagen für Europa', sagt Schwedens Außenministerin

Publié le : 23/02/2026 - 12:52Modifié le : 23/02/2026 - 12:52
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Verzögerungen bei Sanktionen gegen Russland 'Versagen für Europa', sagt Schwedens Außenministerin
© Agence France-Presse (AFP)

Die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard bezeichnete die Verzögerung der Sanktionen gegen Russland in der Morgensendung von Euronews, Europe Today, als ein „Versagen“ für Europa. Sie forderte mehr Unterstützung für die Ukraine und größeren Druck auf Russland.

Ihre Aussagen kamen einen Tag nach der Ankündigung des ungarischen Außenministers Péter Szijjártó, der jede neue EU-Sanktion gegen Russland beim Treffen der Außenminister blockieren wird, bis die Ukraine den Öltransit nach Ungarn und in die Slowakei durch die Druschba-Pipeline wieder aufnimmt.

Die EU-Außenminister versammelten sich in Brüssel, um die 20. Sanktionsrunde gegen Moskau abzuschließen, die anlässlich des vierten Jahrestages der russischen Invasion in der Ukraine genehmigt werden soll.

Letzte Woche setzten Ungarn und die Slowakei die Ölexporte in die Ukraine aus und beschuldigten Kiew, die Flüsse durch die Druschba-Pipeline zu begrenzen, was die einstimmige Zustimmung zu den neuen Sanktionen erschweren könnte. Die Meinungsverschiedenheiten zeigen die Spannungen zwischen Ungarn und der Slowakei, die weiterhin aus Russland importieren, und der Ukraine, die die Abhängigkeit von russischer Energie beenden möchte.

Ungarn hat auch gedroht, einen EU-Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine zu blockieren, eine Maßnahme, die in der EU Unzufriedenheit ausgelöst hat und die Malmer Stenergard als „Schande“ kritisierte.