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Extreme Welle in Europa — WHO: Könnte über 1.300 zusätzliche Todesfälle verursacht haben

Publié le : 29/06/2026 - 14:56Modifié le : 29/06/2026 - 14:56
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Extreme Welle in Europa — WHO: Könnte über 1.300 zusätzliche Todesfälle verursacht haben
© Agence France-Presse (AFP)

Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros, hat gewarnt, dass extreme Temperaturen für 1.300 zusätzliche Todesfälle in Europa verantwortlich sein könnten, die seit dem 21. Juni registriert wurden. Er sagte, dass der Kontinent Europa derjenige ist, der sich weltweit am schnellsten erwärmt, mit einer Rate, die doppelt so hoch ist wie der globale Durchschnitt. Seinen Angaben zufolge leben 150 Millionen Menschen unter dem Einfluss extremer Hitze, wobei Hunderte ihr Leben verloren haben, Schulen geschlossen wurden und Energienetze überlastet sind. In der vergangenen Woche wurden in Deutschland, Polen und Tschechien Temperaturrekorde gebrochen, die 40 Grad Celsius erreichten oder überschritten. Die tschechischen Behörden haben die Bürger aufgefordert, körperliche Aktivitäten zu vermeiden, während in Deutschland Zug- und Straßenbahnfahrten reduziert wurden. Die Berliner Polizei setzte Wasserwerfer ein, um den Bewohnern der Hauptstadt zu helfen, sich abzukühlen.

Der WHO-Leiter sagte, dass Häuser, Arbeitsplätze und Schulen in Europa nicht für solche Temperaturen gebaut sind. Seiner Meinung nach tritt das Phänomen der Hitzewellen, das früher einmal in einer Generation auftrat, jetzt fast jedes Jahr auf.

Unterdessen zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einige Wissenschaftler, die sagen, dass die Hitzewelle, die am 20. Juni begann, die schwerste jemals in Europa registrierte war.