Ukrainische Drohnen treffen Raffinerien, Putin räumt Benzinmangel in Russland ein: Problem

Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals zugegeben, dass die Drohnenangriffe der Ukraine auf die Energieinfrastruktur Treibstoffengpässe in Russland verursachen.
In einem Interview mit dem russischen Staatsfernsehen sagte Putin, dass die Angriffe „offensichtliche Probleme“ geschaffen haben, bestand jedoch darauf, dass die Situation nicht kritisch sei.
„Natürlich schaffen sie Probleme. Jetzt haben wir einen bestimmten Mangel, aber er ist nicht kritisch“, äußerte er.
Laut Putin wird die russische Regierung versuchen, die Situation zu mildern, indem sie die Treibstoffimporte erhöht, während sie den Schutz der Raffinerien verstärkt und die Reparatur der beschädigten Anlagen beschleunigt.
Die Angriffe der Ukraine auf Ölraffinerien haben in den letzten Monaten zugenommen und strategische Ziele weit hinter der Frontlinie getroffen. Laut Analysten haben diese Angriffe die Raffineriekapazität in Russland um etwa 25 % verringert und Versorgungsengpässe auf dem Inlandsmarkt geschaffen.
Die Treibstoffrationierung wurde in Dutzenden russischer Regionen, einschließlich Moskau, eingeführt, während die Situation auf der annektierten Krim schwieriger ist, wo die Angriffe auch das logistische Netzwerk beschädigt haben.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass die Drohnenkampagne darauf abzielt, die Kampffähigkeit Russlands zu schwächen, indem sie die Treibstoffversorgung und die Energieinfrastruktur angreift.


