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Rekordfunde in Europa: Spanien beschlagnahmt 30 Tonnen Kokain

Publié le : 08/05/2026 - 09:38Modifié le : 08/05/2026 - 09:38
2 min
Rekordfunde in Europa: Spanien beschlagnahmt 30 Tonnen Kokain
© Agence France-Presse (AFP)

Die spanische Polizei hat die größte Kokainbeschlagnahme in der Geschichte Europas durchgeführt, indem sie etwa 30 Tonnen Drogen von einem Schiff in der Nähe der Kanarischen Inseln konfisziert und 23 Besatzungsmitglieder festgenommen hat, die ohne Möglichkeit auf Kaution in Untersuchungshaft genommen wurden, berichtete Reuters unter Berufung auf das Oberste Gericht Spaniens.

Das Schiff „Arconian“, das unter der Flagge der Komoren registriert ist, wurde am 1. Mai von der Polizeieinheit „Guardia Civil“ gestoppt. Laut den Behörden hat die beschlagnahmte Ladung einen Wert von über 812 Millionen Euro.

Diese Operation übertrifft den bisherigen europäischen Rekord von 25 Tonnen Kokain, die 2024 im Hafen von Hamburg entdeckt wurden, und ist mehr als das Doppelte des bisherigen Rekords in Spanien, wo im letzten Jahr 13 Tonnen Kokain in einer Bananenladung aus Ecuador in Algeciras entdeckt wurden.

Die Operation wurde in Zusammenarbeit mit den amerikanischen und niederländischen Behörden durchgeführt, und die Polizei plant, am Freitag weitere Details zu veröffentlichen.

Laut den Ermittlern war die Droge für den Transfer auf See zu Schnellbooten bestimmt, um dann in das spanische Territorium geschmuggelt zu werden. Bei der Durchsuchung des Schiffes wurden Schusswaffen und Munition gefunden,

während sechs Besatzungsmitglieder versteckt an Bord entdeckt wurden.

Von den 23 Festgenommenen sind 17 philippinische Staatsbürger, während die anderen sechs, die sich auf dem Schiff versteckten, aus den Niederlanden und Suriname stammen.

Das Gericht hat entschieden, dass alle Verdächtigen ohne Möglichkeit auf Kaution in Untersuchungshaft bleiben, und betonte die Schwere der Straftaten, das Fluchtrisiko und die Möglichkeit der Fortsetzung krimineller Aktivitäten während der Ermittlungen.