Trump beschränkt Briefwahl, unterzeichnet Dekret; juristische Kämpfe drohen

Der Präsident der USA, Donald Trump, hat eine Exekutivanordnung unterzeichnet, die darauf abzielt, die Briefwahl einzuschränken, eine der am häufigsten genutzten Wahlmethoden bei den amerikanischen Wahlen. Diese Entscheidung folgt auf die wiederholten Erklärungen von Trump, der Zweifel an der Integrität der Wahlen geäußert hat, indem er ohne Beweise behauptet, dass die Briefwahl Manipulationen begünstige. Experten und Wahlinstitutionen in den USA haben jedoch wiederholt betont, dass es keine glaubwürdigen Beweise für weitreichende Manipulationen bei den Wahlen gibt. Die neue Anordnung wird voraussichtlich sofortigen rechtlichen Herausforderungen gegenüberstehen, da unklar bleibt, ob der Präsident die Befugnis hat, in die Regeln der Wahlverwaltung einzugreifen, die laut Verfassung hauptsächlich in der Zuständigkeit der Bundesstaaten liegen. Der bekannte demokratische Anwalt Marc Elias warnte, dass die Entscheidung vor Gericht angefochten werde. "Wir werden klagen. Ich bluffe nicht und gewinne normalerweise," sagte er. Die Entscheidung kommt zu einem heiklen politischen Zeitpunkt, da die Republikaner Gefahr laufen, bei den Zwischenwahlen im November die Kontrolle über den Kongress zu verlieren.


