Trump mildert Rhetorik gegenüber Iran: Sie sind ernster denn je für Verhandlungen

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat eine gemäßigtere Haltung gegenüber dem Iran signalisiert, indem er sagte, dass Teheran „ernster als je zuvor“ an der Aufnahme von Gesprächen interessiert sei, während er frühere Aussagen über einen großen militärischen Angriff abschwächte.
Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus zur Nukleartechnologie sagte Trump, dass er noch keine Entscheidung über den Beginn von „massiven Angriffen“ gegen den Iran getroffen habe, obwohl er zuvor erklärt hatte, dass eine solche Option in Betracht gezogen werde.
„Im Moment sprechen wir mit ihnen, also wird es vielleicht keinen Wendepunkt geben, der zu einem massiven Angriff führen würde“, sagte der 80-Jährige vor Journalisten im Oval Office, berichtet skynews.
Die neue Reaktion folgt auf frühere Warnungen, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, starke militärische Maßnahmen gegen den Iran zu ergreifen. Dieses Mal deutete der amerikanische Präsident jedoch an, dass ein diplomatisches Abkommen eine Möglichkeit bleibt.
Trump sagte, dass die USA und der Iran „so weitermachen können, wie wir jetzt sind“, oder eine Vereinbarung zur Lösung der Krise treffen könnten.
Der amerikanische Führer wies auch Behauptungen zurück, dass die bevorstehenden Wahlen in den USA seine Entscheidungen in der Außenpolitik beeinflussen, indem er erklärte: „Unabhängig davon, was alle über die Zwischenwahlen sagen, ich habe es nicht eilig.“
Trumps neue Aussagen zeigen einen Versuch, den diplomatischen Kanal mit Teheran offen zu halten, während die Spannungen zwischen den beiden Ländern hoch bleiben.


