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Trump nimmt Verhandlungen mit Iran wieder auf, schickt Witkoff und Kushner nach Pakistan

Publié le : 25/04/2026 - 08:27Modifié le : 25/04/2026 - 08:27
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Trump nimmt Verhandlungen mit Iran wieder auf, schickt Witkoff und Kushner nach Pakistan
© Agence France-Presse (AFP)

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat beschlossen, die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran wieder aufzunehmen, indem er zwei seiner Gesandten nach Pakistan entsendet.

Laut dem Weißen Haus werden Steve Witkoff und Jared Kushner in Islamabad Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi führen.

US-Beamte hoffen, dass dieses Treffen einen Schritt nach vorne in Richtung einer Vereinbarung markiert, nach einem Konflikt, der fast acht Wochen gedauert hat. In der Zwischenzeit wird Vizepräsident JD Vance nicht an dieser Runde teilnehmen, sondern in Bereitschaft bleiben für den Fall eines möglichen Fortschritts in den Verhandlungen.

Der Iran hat einige Bedingungen für die vollständige Wiederaufnahme der Gespräche gestellt, darunter die Aufhebung der Sanktionen und die Einstellung der Angriffe durch die USA und Israel. Auf der anderen Seite verlangen die USA überprüfbare Garantien für die Einstellung des iranischen Nuklearprogramms.

Einer der sensibelsten Punkte bleibt die Straße von Hormus, ein lebenswichtiger Korridor für den globalen Öltransport, wo die militärischen Spannungen erheblich zugenommen haben. Laut dem Pentagon haben die USA ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt und eine Seeblockade errichtet, während dem Iran Angriffe auf Schiffe und das Legen von Minen vorgeworfen werden.

Im Bemühen um einen Kompromiss prüft Teheran die Möglichkeit, das Niveau der Urananreicherung schrittweise zu senken und seine Vorräte zu teilen, im Austausch für eine Lockerung der Sanktionen. Außerdem werden mögliche Rollen für andere Länder wie China und Russland als Garanten einer möglichen Vereinbarung diskutiert.

Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass die USA bereit seien, militärische Maßnahmen zu eskalieren, falls sich die Situation verschlechtert. In der Zwischenzeit warnen Beamte aus der Golfregion, dass das Vertrauen in den Iran stark beschädigt ist und die Krise langfristige Folgen für die Stabilität im Nahen Osten haben könnte.

Dennoch scheinen beide Seiten daran interessiert zu sein, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, während die diplomatischen Bemühungen in einem fragilen und unsicheren Klima fortgesetzt werden.