Venezuela: Opferzahl steigt – USA entsenden Truppen zur Hilfe nach verheerendem Erdbeben!

Nach den zwei starken Erdbeben, die Venezuela getroffen haben, steigt die Zahl der Opfer weiter an. Die offizielle Todesbilanz liegt jetzt bei 235, aber die Behörden befürchten, dass die tatsächliche Zahl der verlorenen Leben in die Tausende geht. Die beschädigten Gebäude stürzen weiterhin ein, was die Arbeit der Such- und Rettungsteams noch schwieriger macht. Viele von ihnen wurden nicht nach modernen erdbebensicheren Standards gebaut, was das Ausmaß der Zerstörung erheblich erhöht. Auf den Websites, die zur Unterstützung bei der Suche nach Vermissten eingerichtet wurden, sowie in den sozialen Netzwerken werden Listen mit den Namen der von ihren Familien gesuchten Personen veröffentlicht. Laut diesen Quellen werden etwa 50.000 Menschen einen Tag nach der Katastrophe noch vermisst, obwohl diese Daten nicht offiziell verifiziert wurden.
Nach den Erdbeben wurde in vielen Gebieten die Versorgung mit Strom und Trinkwasser unterbrochen. Bewohner berichten, dass die Mobilfunk- und Internetnetze nur teilweise funktionieren. Der Zugverkehr wurde eingestellt, während der internationale Flughafen aufgrund von Schäden geschlossen ist. Auch die U-Bahn von Caracas hat den Betrieb eingestellt und die Schulen sind geschlossen. Der Geologische Dienst der USA (USGS) gab bekannt, dass die beiden Erdbeben eine Stärke von 7,2 und 7,5 hatten, mit nur 39 Sekunden Unterschied zwischen ihnen. Nach den Hauptbeben wurden etwa 20 Nachbeben registriert. Experten zufolge war dies das stärkste Erdbeben, das das Land seit mehr als einem Jahrhundert getroffen hat. Die USA mobilisierten Truppen, um Venezuela nach den verheerenden Erdbeben zu helfen. Das Südkommando der Vereinigten Staaten, das die amerikanischen Militäraktivitäten in Lateinamerika und der Karibik überwacht, hat Bilder von Soldaten veröffentlicht, die dorthin entsandt werden, während bekannt wird, dass Generalmajor der US-Marine Kevin J. Jarrad in Caracas eingetroffen ist, um die amerikanischen Hilfsbemühungen nach der Naturkatastrophe zu leiten und zu koordinieren.


