Massengiftung ukrainischer Abgeordneter – Behörden liefern erste Version, wie es geschah

Ein unerwarteter Vorfall hat sich in der Werchowna Rada, dem Parlament der Ukraine, ereignet, wo eine beträchtliche Anzahl von Abgeordneten angeblich vergiftet wurde.
Laut dem Abgeordneten Mykola Tyshchenko könnte die Ursache das in der Parlamentskantine servierte Essen gewesen sein, obwohl die Behörden noch ermitteln, um diese Hypothese zu bestätigen, schreiben die Medien.
Das Ereignis kommt zu einer Zeit, in der die Ukraine mit der Ausbreitung des Rotavirus konfrontiert ist, einer Virusinfektion, die normalerweise Erbrechen und Durchfall verursacht, insbesondere bei Kindern, aber auch Erwachsene betreffen kann.
Es ist noch nicht bekannt, ob die Vergiftung der Abgeordneten direkt mit diesem Virus oder einer anderen Quelle zusammenhängt.
Die Gesundheitsbehörden in Kiew haben sofort Ermittlungen eingeleitet und maximale Sorgfalt bei der Lebensmittelsicherheit innerhalb staatlicher Institutionen empfohlen.
Es gibt bisher keine Berichte über schwere Fälle oder Todesfälle, aber einige Abgeordnete wurden zur medizinischen Behandlung wegen der ersten Vergiftungssymptome geschickt.
Der Vorfall hat die öffentliche Meinung beunruhigt und Fragen zur Sicherheit und Kontrolle der Lebensmittel in Regierungsgebäuden aufgeworfen. Die Parlamentsbeamten haben Transparenz und kontinuierliche Information über die Situation versprochen.


