Orbán will Europa „mit Gewalt“ umgestalten mit US-Unterstützung

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat seine ehrgeizigen Pläne verkündet, die Europäische Union "mit Kraft" umzugestalten, indem er sich auf die Vereinigten Staaten und die Wahl eines nationalistischen Präsidenten in Frankreich im Jahr 2027 stützt.
Er scheint die erwartete Niederlage seiner Partei bei den Parlamentswahlen am 12. April nicht zu akzeptieren und äußert eine optimistische Vision für die Zukunft der nationalistischen Kräfte in Europa.
In einem auf X veröffentlichten Beitrag erklärte Orbán, dass seine Partei bereits die drittgrößte Gruppe im Europäischen Parlament ist und weiterhin schnell wächst. Er betonte, dass die nationalistischen Kräfte auf dem gesamten Kontinent an Boden gewinnen: Die Slowakei hat den Kurs gewechselt, Premierminister Andrej Babiš hat in Tschechien gewonnen, Polen bewegt sich in Richtung eines ähnlichen Wandels und Italien bleibt stabil und stark.
Laut Orbán könnten die französischen Präsidentschaftswahlen 2027 einen historischen Wendepunkt für Europa markieren. Er hofft, dass mit der Rückkehr der Zusammenarbeit der Visegrád-Gruppe (Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei) und mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten Europa nicht durch Kompromisse, sondern mit Entschlossenheit und Kraft geformt werden kann.
Der ungarische Premierminister betonte, dass diese Strategie darauf abzielt, die nationale Identität der europäischen Länder zu stärken und eine einheitlichere Plattform für Länder zu schaffen, die ähnliche Werte teilen.
Er beschrieb den aktuellen Moment als eine historische Gelegenheit, die Richtung der Europäischen Union zu ändern und ein politisches Modell zu etablieren, bei dem die wichtigsten Entscheidungen nicht durch erzwungene Kompromisse, sondern mit Entschlossenheit und strategischer Vision getroffen werden.


